Linda Kagerbauer
Hier sind wir!
Junge feministische Sozialpädagoginnen und ihre
Aufforderung zu einem Dialog der Generationen
„Hier sind wir!“ Ein Titel, der Lust macht auf die Perspektive einer jungen Feministin, der auch zu gemeinsamen Dialogen einladen will und Einsichten in die historische Entwicklung eines feministischen Berufsverständnisses im Rahmen der ersten und zweiten deutschen Frauenbewegung gewährt. Darüber hinaus wird der Blick auf eine neue Generation feministischer Frauen gerichtet und berufliche Selbstverständnisse erforscht. Unter Berücksichtigung politischer Entwicklungen werden damit aktuelle Bezüge und historisch gewachsene, frauenbewegte Traditionen kritisch geprüft und Alternativen in Bezug auf intergenerative Beziehungen entwickelt.
„Sowohl die theoretischen, wie auch die empirischen Erkenntnisse enthalten wertvolle Hinweise, die zur Reflexion und Einschätzung gesellschaftlicher Konfliktsituationen und deren Einfluss auf den Berufsalltag genutzt werden können. Die Autorin liefert mit ihrer Arbeit einen Beitrag zur Förderung einer intergenerativen Konfliktkultur, die vielfältige Perspektiven für eine gender- und frauenpolitische Praxis eröffnet (…).“
- Prof. Dr. Elke Schimpf
„Linda Kagerbauer hat (…) ein leidenschaftliches Plädoyer für den Beginn eines feministischen Generationendialoges innerhalb der Sozialen Arbeit vorgelegt. Sie gibt damit der jüngeren Generation eine Plattform zur Äußerung feministischer Fragen, Interessen und Wünsche und appelliert gleichzeitig an die Generation der Älteren, auf die jungen Frauen zuzugehen und das Generationenlernen zu eröffnen.“
„Die älteren Feministinnen zum Dialog herauszufordern, finde ich – als Angehörende dieser Generation – in zweierlei Hinsicht reizvoll: Individuell bestünde die Möglichkeit, die vielfach schlummernden Potentiale als politisch denkendes und handelndes Individuum zu revitalisieren und die eigene frauenbewegte Zeit im Austausch mit den Jüngeren in einem anderen Licht zu reflektieren. In gesellschaftlicher Hinsicht wäre die damit verbundene Möglichkeit der Repolitisierung und Rückbesinnung auf kollektive Potentiale für die soziale Arbeit in jedem Fall ein Gewinn.“
- Prof. Dr. Margitta Kunert-Zier in: Betrifft Mädchen, Heft 1/2010
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