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Titel
  • Gnade spricht Gott – Amen mein Colt

    Motive, Symbolik und religiöse Bezüge im Italowestern

  • Michael Striss
  • Die Filmhelden nennen sich Halleluja, Amen und Spirito Santo. Zum Stammpersonal gehören Pfarrer, Priester, Ordensleute. Häufig wird die Bibel zitiert und gebetet. Worum handelt es sich? Um erbauliche Unterhaltung für fromme Christen? Keineswegs. Die Rede ist vom zynischen und gewalttätigen Italowestern, dem populärsten und innovativsten Vertreter des europäischen Genrekinos der 60er- und 70er-Jahre.

  • 2018
  • Mit Demokratie ernst machen

    Für eine radikale ökonomische Aufklärung. Überlegungen zum Politischen Unterricht

  • Herbert Storn
  • Herbert Storn schaut zurück auf 50 Jahre 68er-Bewegung und hinter die Fassade von Demokratie und deutschem Exportüberschussmodell. Der erfahrene Berufsschullehrer, Personalrat beim Kultusministerium und aktive Gewerkschafter öffnet den Blick für die realen aktuellen Entscheidungsmechanismen und liefert ganz konkrete Empfehlungen für den politischen Unterricht.

  • 2018
  • Zwischen Schallplatten und Streamingdiensten

    Wie Digital Natives Musik rezipieren

  • Lukas Linek
  • Wie hat sich der Wandel des Konsumverhaltens auf Musikindustrie, Künstlerinnen und Künstler sowie auf Tonträger und die Tonqualität ausgewirkt? Erleben wir tatsächlich eine Renaissance des audiophilen Musikhörens und der Hi-Fi? Wie haben sich Qualität und Ton von Musik verändert und wie bekommen Hörerinnen und Hörer heute überhaupt einen Zugang zu Musik?

  • 2018
  • »Mit Pauken und Trompeten«

    Elefanten in Geschichte, Literatur und Kunst

  • Theresia Raum (HG.)
    Frank Jacob (HG.)
  • Ob in der Zirkusarena oder auf dem Schlachtfeld – Elefanten hinterließen beim Menschen stets einen gewaltigen Eindruck. Der Sammelband widmet sich diesen vielseitigen Beziehungen zwischen Mensch und Dickhäuter und vereint dabei historische, kulturelle und mediale Perspektiven.

  • 2018
  • Wenn (andere) Medikamente nicht mehr helfen

    Cannabis als eine Option bei Epilepsie in der Kindheit?

  • Gero Schwager
  • Gero Schwager klärt auf Grundlage wissenschaftlicher Fakten und der aktuellen Forschung auf, welchen Beitrag medizinisches Cannabis zur Therapie pharmakoresistenter Epilepsie bei Kindern und Jugendlichen tatsächlich leisten kann – besonnen und systematisch.

  • 2018
  • Literarische Werdegänge

    Lesebiografien von Nachwuchswissenschaftler_innen

  • Kathrin Heintz (HG.)
    Walter Kühn (HG.)
  • Den Spuren, die ihre Lektüren hinterlassen haben, folgen in diesem Band zehn Nachwuchswissenschaftler_innen. Ihre Lesebiografien zeugen von einer bunten Vielfalt an unterschiedlichen Lektüreerfahrungen und medialen Zugängen, aber auch davon, dass der bildungsbürgerliche Kanon keineswegs obsolet geworden ist.

  • 2018
  • Kinderfrei statt kinderlos

    Ein Manifest

  • Verena Brunschweiger
  • Kinderfrei leben heißt, gegen soziale Erwartungen zu rebellieren – und ist deshalb auch eine feministische Entscheidung. Frauen, die sich gegen Nachwuchs entscheiden, sind die mutigen Vorreiterinnen einer Bewegung, die an Zuspruch gewinnen muss, wenn unser vom westlichen Lebensstil maßlos ausgebeuteter Planet noch länger bewohnbar und lebenswert bleiben soll.

  • Finanzcoop oder die Revolution in Zeitlupe

    Über Menschen, die ihr Geld miteinander teilen

  • FC-Kollektiv
    Paula Bulling
    Bini Adamczak
  • Das Buch stellt eine Gruppe von Menschen vor, die etwas anders machen als der Rest der Gesellschaft: Sie teilen ihr Geld, obwohl sie weder in derselben Stadt leben, noch durch familiäre Bande zusammengehalten werden. Mehrmals im Jahr kommen sie zusammen und regeln ihr finanzielles Auskommen der nächsten Monate. Dieses Modell heißt Finanzcoop.

  • Metaphern im Kontext interdisziplinärer Forschung

    Methodendiskussion zur interdisziplinären Erforschung von Bildwirkungen am Beispiel einer triangulativ angelegten empirischen Studie

  • Annette Wiegelmann-Bals
  • Im Zentrum der vorliegenden Habilitationsschrift steht die Erforschung medialer Bildwirkungen, die sich in ihrer Vielschichtigkeit nur im Rahmen eines interdisziplinären Forschungsdesign und unter Einbezug verschiedener kulturwissenschaftlicher Bezugsfelder erfassen lassen. Die Arbeit stellt sich einer ausführlichen Diskussion darüber, welcher Methoden es bedarf, um interdisziplinäre Forschungen auf diesem Feld erfolgreich durchzuführen.

  • Vision and Blindness in Film

  • Dago Schelin
  • In this book, Dago Schelin questions categories such as active and passive vision, tactile visuality, as well as blind vision, and discusses them alongside a variety of movies that deal with vision and blindness.

  • 2019
  • Rimbaud

    Leben – Werk – Briefe

  • Hermann Haarmann (HG.)
    Alfred Wolfenstein (HG.)
  • Arthur Rimbaud (1854–1891) gilt insbesondere durch seine Lyrik als Kultfigur. Wolfensteins Beschäftigung mit dem Leben Rimbauds, die Übersetzung und Herausgabe des Rimbaud’schen Œuvres, welches hier als dritter Band der von Hermann Haarmann verantworteten Edition Alfred Wolfensteins Kleine Bibliothek der Weltliteratur erscheint, bekräftigen die immerwährende Hochachtung für das Vorbild einer ganzen Schriftstellergeneration.

  • 2017
  • Im Ringen um die existenzielle Unbedingtheit

    Der Einfluss der Philosophie Søren Kierkegaards auf die Theologie Helmut Thielickes

  • Holger Speier
  • Der vorliegende Band ergänzt die Rezeptionsgeschichte der Philosophie Søren Kierkegaards um einen bisher kaum beachteten Interpreten: den evangelischen Theologen Helmut Thielicke (1908–1986). Der Theologe Holger Speier stellt die Rezeption Kierkegaards in Thielickes Werk dar, beleuchtet dessen dafür ausschlaggebende Motive und diskutiert schließlich die Frage, inwieweit Thielickes Vorstellung von Theologie auf die Philosophie als Hilfswissenschaft angewiesen ist.

  • 2019
  • Integration und Bildungserfolg

    Einflussfaktoren für die schulische Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund am Beispiel der Herkunftsländer Iran und Türkei

  • Merle Otholt
  • Welche Vorerfahrungen und kulturellen Ressourcen bringen die einzelnen Jugendlichen mit Migrationshintergrund mit? Was sind die psychosozialen He­raus­forderungen bei ihrer Integration in das deutsche Schulsystem und damit die deutsche Gesellschaft? Am Beispiel der Herkunftsländer Iran und Türkei veranschaulicht Merle Otholt die Vielschichtigkeit dessen, was unter dem Begriff ›Migrationshintergrund‹ gefasst wird, und zeigt, welche kulturellen und migratorischen Einflussfaktoren den Erfolg von Jugendlichen mit Migrationshintergrund im deutschen Schulsystem beeinflussen.

  • 2019
  • Reicher Pöbel

    Über die Monster des Kapitalismus

  • Björn Vedder
  • Die Superreichen stehen unter heftigem Beschuss: Sie plündern die Welt und mästen sich an fremder Arbeit, verspielen unsere Zukunft und zerstören den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die »Fuck-You-Politik der Oberschicht« (Michael Naumann) hat einen »Krieg der Klassen« (Warren Buffet) provoziert, der größtenteils noch in den Medien, vielleicht aber bald schon in den Parlamenten und auf den Straßen geführt wird.

  • 2018
  • Rummel im Plänterwald

    Kulturpark – Spreepark – Lost Place. Das Buch über Berlins fast vergessenen Freizeitpark

  • Christopher Flade
    Ludwig Neumann
    Sacha Szabo
  • Rechtzeitig vor der Wiedereröffnung des Spreeparks erscheint im Büchner-Verlag eine opulente Chronik zur Geschichte des Rummels im Plänterwald. Der vollfarbige Bildband versammelt eine Fülle an Fotos, Anekdoten, Insiderwissen und teils noch nie veröffentlichten Dokumenten zu einer fast vergessenen Berliner Institution.

  • 2018
  • Immersion – Design – Art: Revisited

  • Lars C. Grabbe (HG.)
    Patrick Rupert-Kruse (HG.)
    Norbert M. Schmitz (HG.)
  • Immersionsästhetiken haben spätestens seit der Renaissance immer wieder Konjunkturen, die in der Regel den Einbruch neuer Medientechnologien markieren. So zuletzt in den aufgeregten Debatten der Jahrtausendwende, als unter dem Eindruck digitaler Simulation gar ein vollständiger Bruch mit allen überkommenen Vorstellungen des Wirklichen konstatiert wurde. Mehr als ein Jahrzehnt später hat sich diese Realität als äußerst resistent erwiesen und die Technologien der Immersion wurden selbstverständlicher Bestandteil von alltäglicher Kommunikation und ästhetischem Erleben. In dieser Gewöhnlichkeit verbirgt sich die eigentliche künstlerische Herausforderung.

  • 2018
  • Die Vergötterung der Märkte

    Warum die Natur zum Mittelpunkt der Ökonomie werden muss

  • Udo Köpke
  • Die entfesselten, auf Wirtschaftswachstum ausgerichteten Märkte werden die sozialen, ökologischen und ökonomischen Probleme nicht lösen. Erst recht nicht die Probleme, die im Zusammenhang mit einem lebenswichtigen, aber wenig beachteten Stoff, nämlich Kohlenstoff, stehen.

  • 2018
  • Verlässlich gestaltet – Perspektiven eröffnet?

    Bilanz und Aussicht der Landespolitik in Hessen

  • Liv Dizinger (HG.)
    Kai Eicker-Wolf (HG.)
    Michael Rudolph (HG.)
  • Pünktlich zu den Landtagswahlen in Hessen im Oktober 2018 nimmt sich dieser Band der zahlreichen Herausforderungen und akuten Probleme Hessens an. Beiträge zur Finanz-, Wirtschafts-, Bildungs- und Sozialpolitik diskutieren die politischen Maßnahmen der Landesregierung auf der Suche nach alternativen Konzepten, auch damit sich die Landespolitik in der kommenden Legislaturperiode stärker am Ziel sozialer Gerechtigkeit orientiert.

  • 2018
  • Zauberhaftes Denken

    Annäherungen an Max Kommerell

  • Klaus Vogel
  • Annäherungen an Max Kommerell versteht sich als Versuch, aus beständig wechselnder Perspektive, die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen. Dabei kommen nacheinander in den Blick: Status und Sprechweise einer ›verschluckten Theorie‹; Genre und Selbstverständnis einer poetischen Psychologie (am Beispiel Schiller); das Zentralproblem ›Ästhetizismus‹ (am Beispiel Hölderlin); Goethe als Vorbild und andere, daran anschließende ›Wahlverwandtschaften‹ im Geiste (Benjamin und Cassirer); abschließend das ausdrückliche methodische Selbstportrait als ›deutscher Calderon‹.

  • 2019
  • Arbeitsanforderungen und -belastungen in der niedrigschwelligen Drogenhilfe

    Eine Betrachtung von bayerischen und hessischen Kontaktläden

  • Daniela Molnar
  • In Kontaktläden der niedrigschwelligen Drogenhilfe findet sich eine eigene, der ›Normalgesellschaft‹ fremde Welt, die man meist nur vom schnellen, fast heimlichen Blick im Vorbeigehen kennt. Dort trifft man auf Menschen, die langjährig exzessiv Drogen konsumieren, die persönliche und doch miteinander vergleichbare Erlebnisse mitbringen – und man trifft auf diejenigen, die in dieser Welt professionelle Unterstützung und Hilfe anbieten: Die Mitarbeiter*innen von Kontaktläden.

  • 2018
  • Zur Welt kommen

    Wie alles mit allem verbunden ist

  • Klaus Simon
  • Wir stehen vor einem ganz neuen Schritt evolutionärer Entwicklung, einer Ausweitung unserer Wahrnehmung. Dabei braucht es eine Allianz der Vernunft quer durch alle Schichten und Gruppierungen, um den Herausforderungen des religiösen Extremismus sowie politischen und ökologischen Krisen wirksam zu begegnen. Ein einfühlsames, animierendes Nachdenkbuch.

  • 2018
  • Innovationsmanagement unter extremer Unsicherheit

    Neue Methoden zur Ideenbewertung zu Beginn des Innovationsprozesses

  • Stefanie Vollmann
  • Unternehmerischer Erfolg braucht Innovation, doch mehr als die Hälfte aller Innovationen scheitert bei der Markteinführung. Warum sind es so viele und warum scheitern sie so spät? Immerhin sind bis zur Markteinführung viel Geld und Zeit in die Entwicklung geflossen. Eine wesentliche Ursache liegt in fehlerhaften Weichenstellungen in der frühen Phase des Innovationsprozesses, im sogenannten »Fuzzy Front End« (FFE).

  • 2018
  • Begegnungsrunde Handwerk

    Materialsammlung für die themenorientierte Gruppenarbeit mit Senioren

  • Sandra Köhnlein
  • Mit »Begegnungsrunde Handwerk« legt Sandra Köhnlein eine Erweiterung zu Ihrem Grundlagenbuch »Themenorientierte Begegnungsrunden planen und umsetzen« vor. Der neue Band versammelt eine Fülle an Praxisvorschlägen zur ganzheitlichen Aktivierung von Senioren, die um das Thema Handwerksberufe und Heimwerken kreisen.

  • 2018
  • Niemand sollte vor seinem Tod sterben

    Ein Mutmachbuch für Schwerkranke und ihre Angehörigen

  • Carolin Tillmann (HG.)
  • Wenn man schwer kranke Menschen danach fragt, wann sie sich erstmals ihrer Endlichkeit bewusst wurden, so berichten diese nicht etwa von Krankenhausaufenthalten und Medikamenteneinnahmen. Sie schildern die Momente, wo ihnen bewusst wurde, im Job nicht mehr auf dem alten Niveau mithalten zu können; sie berichten über Situationen, in denen sie eigene Hobbies und Interessen aus gesundheitlichen Gründen aufgeben mussten und vor allem: über Erlebnisse, in denen sie das erste Mal sozial ausgegrenzt oder diskriminiert wurden.

  • 2019
  • Das Justiz-Bild im Spielfilm der NS-Zeit

  • Eyke Isensee
  • Eyke Isensee liefert mit seiner Untersuchung die erste umfassende Darstellung des Justiz-Bildes im Spielfilm der NS-Zeit. Den Autor interessieren in diesem Zusammenhang vor allem diejenigen Filme, die viele Jahrzehnte als ideologisch unbelastet galten und deswegen teilweise bis in die jüngste Vergangenheit eine unkritische Rezeption erfahren haben.

  • 2018
  • Hier schreibt Paris

    Ein Sammelwerk mit Texten von André Gide, Jean Cocteau, Paul Valéry, Le Corbusier und anderen

  • Hermann Haarmann (HG.)
    Alfred Wolfenstein (HG.)
  • 1931 gibt der deutsche Expressionist Alfred Wolfenstein eine viel beachtete Anthologie heraus: »Hier schreibt Paris«. In ihr versammelt er Vertreter aus ›Tout-Paris‹, der kulturellen und literarischen Elite Frankreichs. Dieses Wolfenstein’sche Sammelwerk liefert Innenansichten der französischen Metropole, die – heute wieder gelesen – zum virtuellen Reiseführer ins Paris der 20er- und frühen 30er-Jahre werden.

  • 2018
  • Hara Yoga

    Achtsam fließen

  • Lisa Uhlig-Elsebach
  • Die erfahrene Yogalehrerin Lisa Uhlig-Elsebach hat in Zusammenarbeit mit ihrer Kollegin Shora Fallahi das Konzept des Hara Yoga Flows entwickelt. Diese spezielle Form des Yogas ist geprägt von fließenden Bewegungen, die im Körperzentrum ihren Ursprung finden, sanft ineinander übergehen und so zu einem ganzheitlichen Bewusstsein und Körpergefühl beitragen. Der umfassend illustrierte Band regt dazu an, kleine Sequenzen oder ganze Bewegungsabfolgen zu üben, um dadurch den eigenen Körper besser kennen und lieben zu lernen.

  • 2018
  • Neue Väter

    Zur Vereinbarkeit von Sorge- und Erwerbsarbeit

  • Svenja Maria Dilger
  • Warum halten viele Familien an der traditionellen Aufteilung von Sorge- und Erwerbsarbeit fest? Welche Männlichkeitskonzepte werden von der Gesellschaft propagiert und warum fällt es so schwer diese herkömmlichen Modelle hinter sich zu lassen?

  • 2018
  • Literaturen des Pathos

    Ästhetik des Affekts von Aristoteles bis Schlingensief

  • Björn Hayer (HG.)
    Walter Kühn (HG.)
  • Das Pathos ist ein maßgeblicher Faktor in Literatur, Kultur und Politik. Der vorliegende Band versammelt Pathoskonzeptionen bei Aristoteles, Platon, Heinrich von Kleist, Friedrich Schiller, Heinrich Heine, Rainer Maria Rilke, Hilde Domin, Alexander Kluge, Heiner Müller und Christoph Schlingensief.

  • 2018
  • Autographische Lebensbilder

    Fundstücke aus drei Jahrhunderten in zwanzig Essays

  • E. Theodor Voss
  • Jedem Essay dieser Sammlung liegt ein autographisches Fundstück zugrunde, ein mit Zeit und Geschichte vollgesogenes Stück alten Papiers mit dem individuellen Abdruck einst gewesenen Lebens: in diesem Falle einer Gruppe jeweils berühmter Persönlichkeiten (Jean Paul, Alexander von Humboldt, H. Chr. Andersen, Jenny Lind, T. Fontane, H. v. Hofmannsthal, Max Liebermann u.a.).

  • 2018
  • Stanisław Lems literarische Gedankenexperimente

    Eine Essaysammlung

  • Jacek Rzeszotnik
  • Stanisław Lem gilt als »Exportschlager« der polnischen Literaturszene. Die Werke des bedeutenden literarischen Visionärs wurden in 57 Sprachen übersetzt und mehr als 45 Millionen Mal verkauft. In 14 Beiträgen, die im Zeitraum von 2005 bis 2017 entstanden sind, hat sich Jacek Aleksander Rzeszotnik zum Ziel gesetzt, das in der deutschen Öffentlichkeit funktionierende Bild von Lem als Schriftsteller und (Wissenschafts-)Philosoph und seinem Schaffen punktuell zu rekonstruieren.

  • 2018
  • Sprühliebe

  • Marcel Veneman
  • Sprühliebe bietet ein einmaliges Portfolio an gestalterischen und werbetechnischen Lösungen für innen und außen, die sich durch die Fusion von Kunst und Corporate Design bewährt haben.

  • 2018
  • Videojournalisten als Storyteller

    Eine Chance für neue authentische Narrationsformen in der TV-Landschaft

  • Stefanie Vollmann
  • Digitalkameras und einfache Schnittsoftware ermöglichen es, dass mittlerweile potentiell jeder Fernsehjournalist Beiträge als Videojournalist (VJ) selbst drehen und schneiden kann. Online hat diese Entprofessionalisierung bereits zu innovativen Genre-Mischungen geführt. Im Fernsehen hingegen verstärkt sich aktuell im Bereich erzählerischer Genres (Reportage, Feature, Dokumentation) der Trend, Inhalte in festgezurrten Formaten zu präsentieren.

  • 2018
  • Millionär in der DDR

    Die deutsch-deutsche Geschichte des Kunstmillionärs Siegfried Kath

  • Christopher Nehring
  • Der Antiquitätenhändler Siegfried Kath war einer der wenigen Selfmade-Millionär der DDR und dabei ein Grenzgänger zwischen Ost und West. Mit »Millionär in der DDR« legt der Historiker Christopher Nehring die erste Biografie dieser schillernden Figur vor. Vom Tellerwäscher zum Antiquitätenmogul – Kath lebte mitten im Sozialismus den American Dream.

  • 2018
  • Themenorientierte Begegnungsrunden planen und umsetzen

    Die große Ideensammlung für die Seniorenarbeit

  • Sandra Köhnlein
  • Band 2 der Reihe »Aktiv mit Senioren« stellt eine Vielzahl von Aktivitäten vor, die zum Ausgangspunkt für themenorientierte Begegnungsrunden werden können. Diese reichen vom Erinnern und Erzählen über Gedächtnistraining und Spielen, Wahrnehmungs- und Bewegungsübungen bis hin zu Musik und Rhythmik.

  • 2018
  • Rettet die Wirtschaft … vor sich selbst!

    Faszinierende Reise ans Ende des neoklassischen Universums

  • Christian Mayer
  • »Rettet die Wirtschaft … vor sich selbst!« rechnet ab mit der Mainstream-Ökonomie, mit ihren mathematischen Modellen und kühnen Kalkulationen einer Zukunft, die sich dann doch immer ganz anders gestaltet. Wie kann es sein, dass eine Profession, die häufig mit grotesken Fehleinschätzungen auffällt, in der Öffentlichkeit dennoch als unverzichtbarer Hort der Weisheit wahrgenommen wird?

  • 2018
  • Der Systemwechsel

    Utopie oder existenzielle Notwendigkeit?

  • Albert T. Lieberg
  • Revolution oder Evolution? Konsumwahn, Stress, Verdummung, Umweltzerstörung, Kriege, Ungerechtigkeit, Migration, Ausgrenzung, Vereinsamung – dies sind nur einige Aspekte unserer globalen Wirklichkeit. Um die Fehlentwicklungen und Missstände unserer Evolution auf Dauer überwinden zu können, brauchen wir einen tiefgreifenden, vielleicht sogar radikalen Systemwechsel.

  • 2018
  • Journalismus auf Smartwatches

    Analysen, Bewertungen und Prognosen. Komplementäre Erweiterung zu Smartphones oder technisches Tor zu eigenständigen digitalen Erzählformen?

  • Anis Mičijević
  • Die Zukunft des Journalismus ist digital – und mobil: Smartphones haben Desktop-PCs inzwischen als primäres Online-Nachrichtenmedium abgelöst. Angesichts der zunehmenden Verbreitung von Smartwatches stellt sich die Frage: Droht das gleiche Schicksal nun den Smartphones? Können Smartwatches neue journalistische Darstellungsformen prägen und Smartphones als primäres Online-Nachrichtenmedium vom Thron stoßen?

  • 2018
  • Emily Brontë: Umwitterte Höhen

  • Hermann Haarmann (HG.)
  • Emily Brontës einziger Roman Wuthering Heights, dieses Meisterwerk der viktorianischen Erzählkunst, steht am Beginn von Alfred Wolfensteins Kleiner Bibliothek der Weltliteratur, mit der die wichtigen Übersetzungen Alfred Wolfensteins einer interessierten Leserschaft wieder zugänglich gemacht werden. Weitere Übertragungen folgen – auf der Autorenliste stehen u. a. Gérard de Nerval, Edgar Allen Poe, Arthur Rimbaud, Gustave Flaubert, Percey Shelley sowie auch die von Alfred Wolfenstein besorgte Anthologie Hier schreibt Paris.

  • 2018
  • Außeralltägliche Welten

    Oktoberfest, Disneyland, Computerspiele. Sozioanalyse des Vergnügens

  • Sacha Szabo
  • Warum besuchen Millionen Menschen Volksfeste, was begeistert Millionen Besucher an Freizeitparks und was fasziniert Millionen Spieler an den Simulationen dieser Vergnügungswelten in Computerspielen? Dieser Frage spürt der Kultursoziologe Sacha Szabo nach. Er zeigt, dass es das Erleben des Außeralltäglichen ist, das die Besucher anzieht.

  • 2018
  • Urbane Soundfabrik

    Vom Hörwissen der Herrschaft und dem Hören von Menschen in Städten (1890–1960)

  • Heiner Stahl
  • Menschen hören. Sie bilden Kommunikationsbeziehungen. Interagieren sie miteinander, entstehen Geräusche. Ihr Verbreiten, Vernehmen und Verstehen spurt Hörwege. Lärm zu machen, bedeutet Macht auszuüben. Geräusche zu regulieren, verweist auf Praktiken von Herrschaft. Und auch der Verzicht auf Lärmminderung ist ein Verfahren der Machtausübung.
    Heiner Stahl untersucht die historischen Dimensionen von Machtverhältnissen, die durch die gesellschaftliche Produktion von Geräusch entstehen.

  • 2018
  • Image Evolution

    Technological Transformations of Visual Media Culture

  • Lars C. Grabbe (HG.)
    Patrick Rupert-Kruse (HG.)
    Norbert M. Schmitz (HG.)
  • The history of images can be described as a history of technology and mediality. The development of images is deeply rooted in the potentials of media technologies and the numerous human inventions in the range of traditional craftsmanship, engineering science, computer science, and art and design.

  • 2018
  • »Fortschrittlich« versus »reaktionär«

    Deutungsmuster des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus in historischen Dokumentationen des DDR-Fernsehens

  • Claudia Böttcher
  • Claudia Böttcher rekonstruiert Deutungsmuster des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus in historischen Dokumentationen des DDR-Fernsehens von 1952 bis 1989. Sie analysiert und erfasst die engen Verschränkungen des (partei-)offiziellen Geschichtsdiskurses über den antifaschistischen Widerstand in der DDR mit dessen Darstellung in historischen Dokumentationen des DDR-Fernsehens.

  • 2018
  • Alsberg im Hinterspessart, 1814–1867

    Mikrohistorische Fallstudie eines bayerischen Bergdorfes

  • Florian Betz
  • Alsberg im Hinterspessart, 1814–1867 – ein entlegenes bayerisches Bergdorf zur Zeit des Deutschen Bundes, einer Epoche tiefgreifender Umwälzungen. Was lässt sich darüber berichten, wie lässt sich darüber berichten? In welchem Verhältnis stehen Mikro- und Makrogeschichte?

  • Anfeindungen

    Carl Schmitts Begriff des Politischen aus Perspektive der Systemtheorie Niklas Luhmanns

  • Nicklas Baschek
  • Wer unterscheidet bei Schmitt zwischen Freund und Feind? Und aus welchen Gründen wird jemand zum Feind?

  • 2010
  • Architektur als Ausdruck politischer Kommunikation

    Zur Unterbringungssituation von Geflüchteten in Deutschland

  • Franziska Küster
  • Die jüngste Flucht- und Migrationsbewegung hat deutsche Städte und Gemeinden vor immense Herausforderungen gestellt: Die Ankommenden müssen angemessen betreut, versorgt und untergebracht werden. Allerdings prägen vielerorts provisorische Notunterkünfte wie Leichtbauhallen und Containerdörfer das Bild. Je stärker Themen wie die Wohnsituation und Integration von Geflüchteten in den öffentlichen Fokus rücken, desto dringlicher ist die Frage, wie dieser Situation nicht nur gesellschaftlich und politisch, sondern auch mit Architektur und Städtebau begegnet werden kann. Auf Basis von qualitativen Expertengesprächen untersucht Franziska Küster die Unterbringungssituation von Geflüchteten in Deutschland.

  • 2018
  • Banal, trivial, phänomenal

    Spielarten des Trash

  • Jonas Nesselhauf (HG.)
    Markus Schleich (HG.)
  • Trash [træʃ], der, Substantiv, aus dem Engl. ›Müll‹, ›Abfall‹, ›Schund‹; bezeichnet in den Literatur-, Kunst- und Medienwissenschaften eine scheinbar ›minderwertige‹ Ästhetik trivial-populärer Artefakte (→ lowbrow), wobei die Grenzen zur absichtlichen Erzeugung von Trash (→ Meta-Trash) teilweise fließend verlaufen und Trash somit wiederum zu einem Schreibverfahren werden kann.

  • 2017
  • Basteln und Gestalten mit Senioren

    Ideen für kreative Begegnungsrunden

  • Sandra Köhnlein
  • Kreative Begegnungsrunden verbessern die Lebensqualität von Pflegebedürftigen in Senioreneinrichtungen. Sie ermöglichen ein Zusammentreff en, geben Senioren die Möglichkeit, sich einander anzunähern und dabei sich und andere in der gemeinsamen Tätigkeit besser kennenzulernen.

  • 2017
  • Beat und Rock in Darmstadt 1960–1975

    Musikalische Stadtgeschichte

  • Martinus Boll
  • Die 60er- und frühen 70er-Jahre waren auch in Darmstadt die Zeit des Beat. Zahlreiche Bands lockten die hiesigen Fans in die Lokale, Tanzschulen und Jugendhäuser. Während am Anfang die Instrumente noch improvisiert waren und sich das Repertoire eng an den Vorbildern aus den USA und England orientierte, schafften manche Gruppen auch den Sprung in das professionelle Musikgeschäft.

  • 2008
  • Bildung im Zeichen der Ökonomisierung

    Der Bologna-Prozess und seine Auswirkungen auf die Erziehungswissenschaft

  • Lena Becker
  • Zehn Jahre Bologna-Prozess: An die Stelle des humboldtschen Bildungsideals tritt die strikte Ausrichtung des Individuums an Markterfordernissen, wie sie im Schlüsselbegriff der employability gefordert wird. Für die Erziehungswissenschaft gehört das Verhältnis von Studium und Beruf zu den Kernthemen. Ist sie deshalb in besonderer Weise von den drastischen Änderungen in den Geistes- und Sozialwissenschaften betroffen?

  • 2012
  • Bildverstehen

    Spielarten und Ausprägungen der Verarbeitung multimodaler Bildmedien

  • Lars C. Grabbe (HG.)
    Patrick Rupert-Kruse (HG.)
    Norbert M. Schmitz (HG.)
  • In der menschlichen Wahrnehmung, Verarbeitung und Speicherung bewegter (interaktiver) Bildtypen spielen die Systeme des Mentalen und Leiblichen eine zentrale Rolle: Wir entschlüsseln Zeichen und Symbole, verstehen und erleben multimodale Artefakte, lassen uns vom Realismus digitaler Bilder überrumpeln oder koppeln uns mental und motorisch mit Filmen oder Computerspielen.

  • 2017
  • Bedingungsloses Grundeinkommen

    Sozialromantik oder Zukunft des Sozialstaats?

  • Nils Adamo
  • Immer weniger Menschen erzielen durch Erwerbsarbeit ein existenzsicherndes Einkommen. Eine der zentralen politischen Fragen der letzten Jahre ist daher: Wie lassen sich unter den Bedingungen schrumpfender Verteilungszuwächse noch soziale Gerechtigkeit und gesellschaftliche Teilhabe organisieren? Als Lösungsmöglichkeit rückt das Konzept eines bedingungslosen Grundeinkommens immer mehr in den Blickpunkt der kontrovers geführten Debatte um die Zukunft der sozialen Sicherungssysteme.

  • 2012
  • Bildkörper

    Zum Verhältnis von Bildtechnologien und Embodiment

  • Lars C. Grabbe (HG.)
    Patrick Rupert-Kruse (HG.)
    Norbert M. Schmitz (HG.)
  • Im internationalen philosophischen und kognitionspsychologischen Diskurs erleben Überlegungen zum Embodiment momentan einen nie dagewesenen Aufschwung. Daher verwundert es nicht, dass auch im Kontext aktueller Entwicklungen der digitalen und immersiven Medientechnologien die Rolle des Leibes sowohl im theoretischen als auch im anwendungsorientierten Bereich mit neuer Verve betont wird.

  • 2016
  • Cinema Goes Pop

    Populärkultur in den Filmen Cameron Crowes

  • Patrick Hilpisch
  • Musik in Crowes Filmen ist immer mehr als ein „soundtrack with pictures“ und der Bezug auf Film, Fernsehen oder andere Bereiche populärer Kultur alles andere als willkürlich. Wie lässt sich die Größe »Popkultur« bestimmen? Welche Bedeutung, welche Macht wird ihr zugeschrieben? Auf welche Weise nutzt sie Cameron Crowe für seine Filme? Wie setzt er seine Soundtracks ein? Wie bindet er popkulturelle Zitate und Referenzen in seine Geschichten bzw. seine filmischen Texte ein? Und welche Ziele verfolgt der ehemalige Musikjournalist mit diesen Strategien?

  • Creative Crowds

    Perspektiven der Fanforschung im deutschsprachigen Raum

  • Vera Cuntz-Leng (HG.)
  • Die Vorstellungen von Fans als hysterischen Teenies, aggressiven Hooligans oder nerdigen Einzelgängern haben sich drastisch gewandelt. Wurden Trekkies, Live-Rollenspieler oder Gothics vor einigen Jahren noch kritisch beäugt, debattiert heute jeder über die Hobbit-Filme oder die neue Sherlock-Staffel und kann sein Ramones-Shirt beim Discounter kaufen.

  • 2014
  • Cyborgian Images

    The Moving Image between Apparatus and Body

  • Lars C. Grabbe (HG.)
    Patrick Rupert-Kruse (HG.)
    Norbert M. Schmitz (HG.)
  • One of the big myths and metaphors of the postmodern age is the Cyborg, which includes a large amount of different meanings. The Cyborg often expresses the transformation and extension of the body and exemplifies a postmodern range of technical determinism and human comprehension. In this perspective the Cyborg is no longer a concept of science fiction, technical apocalypse or cyberpunk, but more a construct that highlights the relation of modern media technologies within our every day culture; as well as the body and mind of spectators and users of these media systems.

  • 2015
  • Dawn of an Evil Millennium

    Horror/Kultur im neuen Jahrtausend

  • Jörg van Bebber (HG.)
  • Amokläufe, Terroranschläge, Vergeltungskriege, Umweltkatastrophen und globale Seuchen: Seit Beginn des neuen Jahrtausends scheint ein Schreckensszenario das nächste zu jagen. In der Alltagsberichterstattung der omnipräsenten Massenmedien werden diese grauenvollen Ereignisse zu einer apokalyptischen Horrorgeschichte umgedeutet und ein Klima der Angst erzeugt.

  • 2011
  • Denkfehler Wachstum

  • Werner Brinker
  • »Wohlstand braucht Wachstum« – so lautet das ständig wiederholte Mantra unserer Wirtschaftspolitik. Ohne Wachstum drohen leere Kassen, ist der Sozialstaat gefährdet, kann es keinen Wohlstand geben. Aber Wachstum zerstört unsere Lebensgrundlagen, gefährdet den sozialen Frieden, verschärft die globale Armut und ist gar die Ursache für Kriege. Ein unentwirrbares Knäuel wechselseitiger Abhängigkeiten?

  • 2011
  • Der Komponist Frank Zappa

    Über die Aktualität der »Neuen Musik«

  • Daniel Schröder
  • Bereits in seinem ersten Album formulierte Frank Zappa den Anspruch, ein bedeutender Komponist zu werden. Und tatsächlich sollte es ihm gelingen, nicht nur zu einer einzigartigen Musikikone aufzusteigen, sondern auch in Kompositionen für große Orchester oder dem Projekt The Yellow Shark einen unverkennbaren Stil zu entwickeln.

  • 2012
  • Der Narr als Epochenmotiv und metatheatrale Reflexionsfigur bei Shakespeare

    »I am indeed not her fool, but her corrupter of words«

  • Iris Oberth
  • Vom karnevalesken Außenseiter zum scharfsinnigen »corrupter of words« – der Narr als eine zentrale Reflexionsinstanz der Frühen Neuzeit und ihrer (Welt-)Bühne: Die Studie untersucht zum einen den Narren als Epochenmotiv, als eine in dieser und für diese Zeit besonders signifikante Gestalt. Zum anderen erschließt sie eine Bedeutung und Funktion als Figur metatheatraler Reflexion in einem exemplarischen Werk der Zeit, bei Shakespeare.

  • 2015
  • Der Vorspann als Bedeutungsträger

    Zu einer zentralen Strategie zeitgenössischer Fernsehserien

  • Eric Buhse
  • Stirbt der Serienvorspann aus? Noch Mitte der 2000er Jahre legten vielbeachtete Serien wie Lost und Heroes mit ihren extrem kurzen Vorspannsequenzen diesen Schluss nahe. Doch inzwischen scheint der Vorspann mehr denn je als televisuelle Kunstform verstanden zu werden. Experimentelle Vorspänne wie die der Serien True Blood, Game of Thrones oder Mad Men stellen einen integralen Bestandteil heutiger Popkultur dar.

  • 2014
  • Der Weg zu »Geist und Kunst«

    Thomas Mann und sein Frühwerk unter dem Blickwinkel der Feldtheorie Pierre Bourdieus

  • Marius Nied
  • Durch den Erfolg der 1903 erschienenen Volksausgabe von Buddenbrooks eröffnet sich dem jungen Thomas Mann die Möglichkeit, die prestigeträchtige Position des »deutschen Nationalschriftstellers« einzunehmen. Marius Nied untersucht in diesem Buch, mit welchen Mitteln Mann dies durchzusetzen versucht und inwiefern er darin erfolgreich ist.

  • 2010
  • Die gescheiterte Bahnreform

    Ursachen – Folgen – Alternativen

  • Maximilian Meyer
  • Die Schlagzeilen des Jahres 2010 machten den Zustand der Deutschen Bahn AG drastisch sichtbar: Zusammenbruch des S-Bahnverkehrs in Berlin, Konstruktionsmängel in mehreren Fahrzeugbaureihen, hunderte Zugausfälle in Sommer und Winter. Einen Hinweis auf die politischen Entscheidungen, die zu diesem Zustand der Bahn geführt haben, sucht man in der Berichterstattung aber meist vergebens.

  • 2011
  • Die ›Lügenpresse‹ als nützliches Instrument für (Rechts-)Populismus?

    Politische Kommunikation der AfD. Eine qualitative Analyse anhand von Interviews mit Politikern der Alternative für Deutschland

  • Marcus Voigt
  • Die Alternative für Deutschland (AfD) hat sich – zumindest vorläufig – im deutschen Parteiensystem etabliert. Sowohl in der Forschung zum Rechtspopulismus als auch im spezifischen Fall der AfD weist der Forschungsstand trotz gegebener Relevanz noch große Lücken auf. Ziel des Buches ist es daher, am Beispiel der AfD die politische Kommunikation rechtspopulistischer Parteien offenzulegen.

  • 2018
  • Die Spielfilme von Ken Loach

    Perspektive eines realistischen Kinos

  • Jong Uk Yun
  • Jong Uk Yun zeigt die thematische und stilistische Charakteristik der Spielfilme von Ken Loach von Up in the Junction (1965) bis The Wind That Shakes The Barley (2006) unter der Berücksichtigung der gesellschaftlichen und medialen Kontexte von Großbritannien auf.

  • 2010
  • »Die Wirklichkeit, nur stilisiert«

    Die Filme des Ulrich Seidl

  • Florian Lamp
  • Ulrich Seidl eilt der Ruf voraus, ein »Enfant Terrible« des Dokumentarfilms zu sein – ein Regisseur, der die Wirklichkeit so lange manipuliert, bis sie in sein Bild von Wirklichkeit passt und damit zur »Wirklichkeit, nur inszeniert« wird. Aber ist die Wirklichkeit als solche nicht schon an und für sich ein Konstrukt?

  • 2009
  • Dokumentieren ohne Unterlass

    Ostdeutsche Film- und Lebensgeschichte in Winfried Junges »Die Kinder von Golzow«

  • René Lori
  • Kurz nach dem Mauerbau 1961 wird eine Gruppe von Kindern in einem kleinen Ort im Oderbruch eingeschult. Das Besondere: Ihr Leben wird von da an auf Zelluloid festgehalten. Als »Kinder von Golzow« erlangen sie über die Grenzen der DDR hinaus Berühmtheit. Inzwischen breiten über 20 Filme fast fünf Jahrzehnte Leben auf der Leinwand aus.

  • 2009
  • Erzählen in einer anderen Dimension

    Zeitdehnung und Zeitraffung im Spielfilm

  • Andreas Becker
  • Beschleunigungen, Zeitlupen, Absencen: Verschiedenste Formen der Zeitdehnung und Zeitraffung sind charakteristische Merkmale des aktuellen Kinos. Seit den 1960er Jahren werden im Film immer kühnere Expeditionen in neue Zeitdimensionen gewagt. Dabei ist der zunehmende Einsatz dieser Stilmittel keineswegs eine Modeerscheinung, sondern der filmästhetische Ausdruck des vielschichtigen menschlichen Zeitempfindens. Unsere täglichen »Zeitreisen«, Erinnerungen, Absencen und Irritationen werden durch sie thematisiert und sinnlich erfahrbar gemacht.

  • 2012
  • Formen des Archivbildes

    Historisches Bewusstsein im zeitgenössischen Spielfilm

  • Anett Müller
  • YouTube und andere Videoplattformen üben massiven Einfluss auf unser kollektives Gedächtnis aus. Im Zuge der steigenden Bedeutung dieser Archive des Internetzeitalters haben auch spektakuläre Spielfilmproduktionen Hochkonjunktur, die auf Archivbilder von markanten historischen Ereignissen zurückgreifen.

  • 2010
  • Frank Zappa – The Composer

  • Daniel Schröder
  • In his first album, Frank Zappa already formulated his ambition to become an important composer. And not only did he succeed in becoming a unique musical icon but also in developing an unmistakeable style in compositions for large orchestras or for The Yellow Shark project.

  • 2017
  • Gefühl und Alterität I

  • Andreas Becker
  • Die Grundgefühle des Menschen sind einfach. Nur deren Ausdrucksformen wirken unendlich kompliziert. In 999 philosophischen Miniaturen unternimmt der Band den Versuch einer Darstellung von alltäglichen Gefühlsmomenten in der Gegenwart und in den Künsten. Die Miniaturen sind nicht abgeschlossen. Man soll sie diskutieren, weiterdenken, hinterfragen und ergänzen.

  • 2016
  • Gestörter Film

    Wes Cravens A Nightmare on Elm Street

  • Katharina Rein
  • Wes Cravens A Nightmare on Elm Street (1984) genießt heute mehr denn je Kultstatus. Allein der Gedanke an seine Hauptfigur Freddy Krueger jagt noch immer vielen Zuschauern einen Schauer über den Rücken – und zaubert eingeweihten Slasher-Fans ein Grinsen ins Gesicht.

  • 2012
  • Gott heißt Versöhnung

    Marburger Religionsgemeinschaften für den Frieden

  • Holger Speier (HG.)
  • Marburger Religionsgemeinschaften treten in ihrer Stadt für Frieden und Versöhnung ein und zeigen, dass sie sich bei allen Unterschieden in religiöser Anschauung und Praxis achten und respektieren. Sie gehören dem Christentum, dem Judentum, dem Islam, dem Buddhismus und dem Bahaitum an. Mit ihrem Bemühen um Frieden und Versöhnung leisten sie einen sehr wichtigen Beitrag für den Zusammenhalt von Gesellschaft und Staat, und dies, obwohl ihre einzelnen Maßnahmen, Frieden und Versöhnung herbeizuführen, mitunter wenig spektakulär sind.

  • 2017
  • Hessen vorne?

    Zu den Herausforderungen der Landespolitik in Hessen

  • Kai Eicker-Wolf (HG.)
    Stefan Körzell (HG.)
  • Anlässlich der im Herbst 2013 anstehenden Landtagswahl nimmt sich Hessen vorne? der zahlreichen Herausforderungen und akuten Probleme Hessens an. In Beiträgen zur Finanz-, Wirtschafts- und Sozialpolitik werden die politischen Maßnahmen der Landesregierung kritisch hinterfragt und alternative Konzepte diskutiert.

  • 2013
  • Heterogenesis

    Männlichkeit in deutschen Erzähltexten 1968–2000

  • Sven Glawion
  • Die Studentenbewegung und die sexuelle Revolution, der Staatssozialismus sowie die Kontroversen um die Postmoderne haben mit ihren unterschiedlichen Vorstellungen von Emanzipation die Diskurse um Geschlecht und Sexualität in Deutschland nachhaltig verändert. Welche Rolle spielten dabei heterosexuelle Männer? Wie gestaltete sich ihre Emanzipation? Was stabilisierte normative Vorstellungen von Männlichkeit?

  • 2012
  • Hier sind wir!

    Junge feministische Sozialpädago­ginnen und ihre Aufforderung zu einem Dialog der Generationen

  • Linda Kagerbauer
  • Hier sind wir! Ein Titel, der Lust macht auf die Perspektive einer jungen Feministin, der auch zu gemeinsamen Dialogen einladen will und Einsichten in die historische Entwicklung eines feministischen Berufsverständnisses im Rahmen der ersten und zweiten deutschen Frauenbewegung gewährt.

  • 2008
  • Human-Computer Interaction

    Kulturanthropologische Perspektiven auf Interfaces

  • Julie Woletz
  • Der vorliegende Band vereint erstmals die verstreute, überwiegend aus Technologie und Design stammende Forschung zu Interfaces und Human-Computer Interaction mit einer Analyse geeigneter Kommunikations- und Interaktionsmodelle.  Er bietet eine Systematisierung im Sinne von dezidiert interdisziplinär angelegten, aber medientheoretisch und kulturanthropologisch fokussierten »Interface Studies«.

  • 2016
  • »Ich bin immer gern gefahren«

    Darmstädter Straßenbahnfahrer im Wandel der Zeit

  • HEAG mobilo GmbH Darmstadt (HG.)
  • Die Straßenbahn in Darmstadt verfügt über eine lange Tradition. In diesem Buch stehen erstmals die Menschen im Mittelpunkt, die die Bahnen bewegten: Von den Lokomotivführern der Dampfstraßenbahn und den ersten Wagenführern der »Elektrischen« über die Straßenbahnfahrerinnen des 20. Jahrhunderts bis hin zu den Schienenbahnfahrern der Gegenwart.

  • 2014
  • Im Bild bleiben

    Perspektiven für eine moderne Medienwissenschaft

  • Monika Weiß (HG.)
    Sven Stollfuß (HG.)
  • Die Methoden veraltet, die Konzepte unzureichend, die Gegenstände nebulös. In den Augen ihrer Kritiker ist die Medienwissenschaft den aktuellen Anforderungen, die durch die „Neuen Medien“ nochmals gestiegen sind, nicht gewachsen. Die jüngsten Debatten haben es deutlich zutage gefördert: Die Medienwissenschaft teilt nicht nur die Krisensymptome ihrer Nachbarfächer, sondern leidet zudem unter spezifischen Strukturproblemen. Ist die junge, einst so erfolgversprechende Disziplin etwa schon vorzeitig gescheitert?

  • 2012
  • Japan – Europa

    Wechselwirkungen zwischen den Kulturen im Film und den darstellenden Künsten

  • Kayo Adachi-Rabe (HG.)
    Andreas Becker (HG.)
    Florian Mundhenke (HG.)
  • Von seinen Anfängen her war der Film ein globales Medium. Die hier versammelten Beiträge untersuchen die vom filmischen Medium ganz wesentlich geprägte kulturelle Globalisierung am Beispiel der Wechselwirkung zwischen der japanischen und der europäischen Film- und Bildkultur.

  • 2010
  • KBI 02 – Protestantischer Kirchenbau mit Zukunft?

  • Thomas Erne
  • Die evangelische Kirche in Deutschland verfolgt gegenwärtig ein ambitioniertes Reformprogramm. Der äußere Anlass sind Zahlen. Die vorhandenen kirchlichen Strukturen müssen an sinkende Einnahmen und abnehmende Mitglieder angepasst werden. In einer alternden Gesellschaft ist das ein Problem, das nicht nur die Kirche betrifft. Die Sozialsysteme müssen an die veränderte Altersstruktur angepasst werden.

  • 2010
  • Kim Ki-Duk

    Barbar oder Sündenbock?

  • Jeong Seong-Il (HG.)
  • Kim Ki-Duk hat das koreanische Kino revolutioniert. Während seine Filme wie zuletzt Pieta (2012) auf internationalen Festivals gefeiert werden, ist der aus einfachen Verhältnissen stammende Autodidakt in seiner Heimat höchst umstritten. Vielen Koreanern gelten seine Werke als Ausgeburten eines sadistischen Wilden und nur wenige erkennen in ihnen die Abgründe ihres Landes und dessen Geschichte.

  • 2013
  • Lunaparks

    Auf den Spuren einer vergessenen Vergnügungskultur

  • Sacha Szabo
  • Lunaparks – noch Anfang des 20. Jahrhunderts weit verbreitet, sind heute aus dem Bild von Freizeit- und Vergnügungskultur verschwunden. Sacha Szabo nimmt die Leser mit auf eine spannende Entdeckungsreise zu den Ursprüngen dieser besonderen Begegnungsorte, für die – im Unterschied zu heutigen Parks – Tanzsalons, Bierhallen und Kneipen bestimmend waren und die einen festen Bestandteil urbaner Unterhaltungskultur bildeten.

  • 2017
  • Multimodale Bilder

    Zur synkretistischen Struktur des Filmischen

  • Lars C. Grabbe (HG.)
    Patrick Rupert-Kruse (HG.)
    Norbert M. Schmitz (HG.)
  • Von einer Entschlüsselung der strukturellen Besonderheiten des Films ist die Forschung noch immer weit entfernt. Zwar wurde bereits früh erkannt, dass die ›siebente Kunst‹ Elemente verschiedener Medien in sich vereint, mehrere Sinne gleichzeitig anspricht und ihre Bild- und Tonebene einander wechselseitig beeinflussen. Eine konsequent verfolgte Methode, die der Vielschichtigkeit des filmischen Repräsentationssystems gerecht wird, wurde bislang jedoch nicht entwickelt.

  • 2013
  • Parteiprogramme

    Sprachliche Gestalt und Textgebrauch

  • Andreas Ickes
  • Warum eine Untersuchung der politischen Sprachverwendung? Das wichtigste Werkzeug in der Politik ist die Sprache, als Instrument, mit dem Meinungen artikuliert und verbreitet werden, mit dem politische und den Willen des Volkes repräsentierende Entscheidungen getroffen werden.

  • 2008
  • Pferde in der Geschichte

    Begleiter in der Schlacht, Nutztier, literarische Inspiration

  • Frank Jacob (HG.)
  • Pferde waren lange bedeutend für die Geschichte des Menschen und wurden zu wesentlich mehr als nur zur Freizeitgestaltung genutzt. Gerade die Geschichtswissenschaft hat die Rolle von Tieren für den Lauf der Ereignisse zu lange unterschätzt.

  • 2016
  • Polen und der Holocaust

    Gedenkkultur und Öffentlichkeit am Beispiel des Konflikts um das Karmel-Kloster in Auschwitz

  • Marian Ehret
  • In den 1980er-Jahren gründeten polnisch-katholische Nonnen auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz ein Karmeliter-Konvent. Dagegen protestierte eine Gruppe amerikanischer Juden um den Rabbiner Avraham Weiss mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen. Der in der Folge ausgetragene Konflikt zwischen polnischer und jüdischer Erinnerung an den Holocaust fand ein globales Medienecho.

  • 2009
  • Schriftstellerische Autopoiesis

    Beiträge zur literarischen Selbstreferenzialität

  • Jacek Rzeszotnik (HG.)
  • Jacek Rzeszotnik versammelt im vorliegenden Band Beiträge zum internationalen Projekt Schriftstellerische Autopoiesis von Germanistinnen und Germanisten aus Deutschland, Polen, der Schweiz und Slowenien. In ihren Aufsätzen erörtern sie Teilbereiche des autopoietischen Impetus im selbstreferenziellen Schreiben ausgewählter deutschsprachiger Autoren und Philosophen des ausgehenden 19. und des 20. Jahrhunderts.

  • 2011
  • Schwarzbuch Vergabe

    Wie die öffentliche Hand in Hessen Lohndumping betreibt

  • Christian Axnick
    Liv Dizinger
    Kai Eicker-Wolf
  • Das Schwarzbuch beschreibt die Folgen, sei es an öffentlichen Baustellen, in der Forstwirtschaft, oder im öffentlichen Personennahverkehr. Das Ergebnis: In Hessen fördert die öffentliche Hand Lohndumping, Armutslöhne und schlimmste Formen der Ausbeutung, die an frühkapitalistische Verhältnisse erinnern.

  • 2013
  • Soziale Medien als Konfliktarena

    Alltagskonflikte Jugendlicher und wie sie über die Nutzung von Social Network Sites bearbeitet werden

  • Elke Schimpf (HG.)
    Johannes Stehr (HG.)
  • Welche Relevanz haben soziale Medien im Alltag von Jugendlichen? Wie werden sie von diesen genutzt, wie werden darüber gesellschaftlich dominante Moraldiskurse von ihnen verhandelt und wie wehren sie sich gegen die Aneignung und Kontrolle ihres Medienhandelns durch Erwachsene – vor allem durch problematisierende Zuschreibungen wie »Cybermobbing« oder »Sexting« und die damit verbundenen Reglementierungen durch Elternhaus, Schule und Gesellschaft.

  • 2017
  • Spielergemeinschaften der nächsten Generation

    Formen und Strategien der Communitybildung durch »NextGen«-Spielkonsolen am Beispiel der Playstation 3

  • Benedikt Porzelt
  • Computergames sind keine bloße Spielerei mehr. Für die Nutzer stellen sie eine Möglichkeit des sozialen Anschlusses und für die Hersteller einen lukrativen Milliardenmarkt dar. Gerade in Spielercommunities macht sich eine immer stärkere Verbindung dieser beiden Positionen bemerkbar. Doch wie funktionieren die Strategien der Communitybildung und welche unterschiedlichen Konsequenzen können die Spielergemeinschaften für Produzenten und Konsumenten haben?

  • 2010
  • Spreepark

    Lost Place mitten in Berlin

  • Christopher Flade
    Ludwig Neumann
  • Verlassen, mitten im Wald und doch im Herzen der Millionenmetropole Berlin befindet sich der Spreepark Plänterwald. Gräser wachsen durch Achterbahnschienen, das Riesenrad dreht sich langsam quietschend im Wind, zerschlagene Dinosaurierfiguren liegen verwittert am Boden – was klingt wie die Einleitung zu einem Gruselroman, war in Berlin mehr als ein Jahrzehnt Realität.

  • 2017
  • Strukturwandel in Hessen gestalten

    Herausforderungen in Industrie und Dienstleistungen

  • Liv Dizinger (HG.)
    Kai Eicker-Wolf (HG.)
  • Der tiefgreifende Wandel von Industrie- und Dienstleistungssektor setzt die Beschäftigten in Deutschland zusehends unter Druck. Dabei stellt sich immer wieder die Frage, wie eine zukunftsfähige Dienstleistungs- und Industriepolitik aussehen sollte, die notwendige Innovationen mit Nachhaltigkeit, fairen Löhnen, sozialen Beschäftigungsbedingungen und Mitbestimmung in Einklang bringt.

  • 2016
  • Transnationale Identität und beruflicher Werdegang

    Eine Explorationsstudie über Entwicklungshelfer

  • Anna Thiersch
  • Immer mehr Menschen auf der ganzen Welt leben nicht dauernd nur an einem Ort. Dabei bedeutet Migration in einem Zeitalter hoch entwickelter Transport- und Kommunikationstechnologien keineswegs einen Bruch mit der Herkunftsgesellschaft. Es ist heute keine Seltenheit mehr, dass Migranten Teil verschiedener, geographisch weit voneinander entfernter Gesellschaften sind. Auf diese Weise nehmen sie sowohl auf ihr Herkunfts- als auch auf ihr Ankunftsland Einfluss und werden ihrerseits von den dort ansässigen Menschen geprägt.

  • 2008
  • Cover_Stoppe
  • Unterwegs zu neuen Welten

    Star Trek als politische Philosophie

  • Sebastian Stoppe
  • In den fast fünf Jahrzehnten, die seit der Ausstrahlung der Originalserie vergangen sind, hat sich Star Trek zu einem der bekanntesten popkulturellen Phänomene überhaupt entwickelt. Captain Kirk oder Mr. Spock, Captain Picard oder der Androide Data haben längst Kultstatus erreicht und Technologien wie das Beamen oder der Warp-Antrieb befeuern noch immer die Phantasien von Millionen. Keine Frage: Star Trek gilt als Inbegriff von Science Fiction.

  • 2014
  • Vom Erinnern an den Anfang

    70 Jahre Befreiung vom Faschismus – Was hat die IG Metall daraus gelernt?

  • Chaja Boebel (HG.)
    Stefan Müller (HG.)
    Ulrike Obermayr (HG.)
  • Das Buch möchte interessierte Mitglieder der IG Metall über den gewerkschaftlichen Wiederaufbau, die Gewerkschaftspolitik in der jungen Bundesrepublik und der DDR sowie über die Diskussionen informieren, die nach 1945 in der IG Metall über den nationalsozialistischen Terror, die Verfolgung und den Krieg geführt wurden.

  • 2015
  • »Weinen si began«

    Das Motiv der Tränen im Nibelungenlied

  • Christoph Stotmeister
  • Das Nibelungenlied, das wohl bekannteste mittelalterliche Heldenepos der deutschen Literatur, ist durchzogen von tiefemotionalen Handlungssträngen und Momenten. Eine Vielzahl dieser dramatischen Situationen ist begleitet von Tränen. Es sind oftmals bedeutende Wendepunkte, an denen Tränen fließen. Hierbei ist die Forschung eine umfangreiche Untersuchung dieser Tränen bislang schuldig geblieben, die nicht nur ein bloßes Mittel zur Emotionalisierung, sondern ein bestimmendes Leitmotiv darstellen.

  • 2011
  • Welten im Untergrund

    Das Motiv der U-Bahn im Film

  • Sebastian Bauer
  • Die U-Bahn taucht immer dann auf, wenn das Kino in den Großstadt-Untergrund abtaucht. Sie markiert einen dramaturgischen Knotenpunkt im urbanen Netz, von dem aus die filmischen Geschichten in Bewegung geraten, entscheidende Wendungen vollziehen oder zum Stillstand gelangen. Vordergründig wird die U-Bahn dabei als funktionaler Transit-Ort inszeniert und wahrgenommen. Bei genauerem Hinsehen verfügt sie jedoch über spezifische Qualitäten, die den Vorstellungen einer modernen Welt zuwider laufen: Die U-Bahn wird zu einem geradezu mythischen Raum.

  • 2013
  • Werbeopfer Frau?

    Beeinflussung weiblicher Körperwahrnehmung durch die Schönheitsideale der Werbung

  • Maria-Lena Gläßel
  • Werbung. Jeden Tag, überall. Und meist lächeln uns wunderschöne Frauen entgegen, um ein beliebiges Produkt zu verkaufen. Dienen diese Schönheitsideale auf Werbebildern als Wegweiser, als Vorbild für Frauen? Wie beeinflussen sie die Emotionen der Betrachterinnen und welche Rolle spielt dabei die heute nicht mehr wegzudenkende Bildmanipulation bei Werbebildern?

  • 2010
  • Why We Don’t Cardrive or Bookread, but Slavedrive and Lipread

    A Cognitive-Linguistic Approach to Verbal Compounds and Pseudo-Compounds in English

  • Angela Lamberty
  • Compounding is a highly productive word-formation pattern in the English language. In light of this, it is counterintuitive that English lacks a general word-formation rule for genuine verbal compounds and those appear to be very rare. But for what reason does verbal composition disqualify as a productive word-formation pattern in English? How are verbal pseudo-compounds processed and what does this imply about the way in which newly coined genuine verbal compounds would be processed? What are the factors that determine and influence the processing of English verbal compounds and pseudo-compounds?

  • 2014
  • Wirtschaftswunderland

    Eine Abrechnung mit der Wirtschaftspolitik von Gerhard Schröder bis heute

  • Kai Eicker-Wolf
  • Deutschland geht es gut, Industrie und Handwerk gelten als konkurrenzfähig und die Außenhandelsüberschüsse als Beleg, dass alles fabelhaft läuft. Wer die Lage so einordnet, blickt jedoch vorbei: an der Schere zwischen Arm und Reich, Abstiegsängsten oder dem Unbehagen des Auslands an der deutschen Entwicklung.

  • 2017
  • »Zum Miteinander verdammt«

    Rhetorik in der Großen Koalition: Argumentationsgänge bei Volker Kauder und Peter Struck

  • Dorothéa Frangopoulos-Blank
  • Politische Kommunikation ist nicht nur von Sachfragen geprägt, sie muss sich auch an den Bedingungen, die Medien, Öffentlichkeit und politisches Umfeld an sie stellen, ausrichten. Dorothéa Frangopoulos-Blank betrachtet, welche Konsequenzen sich daraus für die Rhetorik der Politiker der Großen Koalition ergeben.

  • 2009