22.10.2019, 15:07

 

Unsere Autoren Wolfram Ette und Björn Vedder sprachen über Ettes Buch »Das eigensinnige Kind«. Für ihn ist Eigensinn eine treibende Kraft, die Einfluss auf die komplexen Verdrängungs- und Unterdrückungsverhältnisse im zeitgenössischen Dreieck von Kind, Familie und Gesellschaft nimmt.
Nach einem kurzen Einstieg durch das Vortragen des kürzesten Märchens der Brüder Grimm leiteten die Autoren ihre Gesprächsrunde ein. Während der Veranstaltung führten sie das Publikum durch eine Galerie des Eigensinns. Dabei widmeten sie sich vor allem der Frage, wie sich gesellschaftliche Gewaltverhältnisse in Szenen des Eigensinns spiegeln, maskieren und unterstützen.