Das im März 2002 gegründete »Institut für Theoriekultur« ist ein informeller Zusammenschluss von Wissenschaftler:innen, Künstler:innen und Kulturschaffenden und versteht sich als interdisziplinäre Plattform, die sich zum Ziel gesetzt hat, Alltagsphänomene zu untersuchen und Artefakte der sozialen Wirklichkeit zu analysieren. Da diese Phänomene in der wissenschaftlichen Literatur und Theorie häufig marginalisiert werden, bewegen sich die Projekte dabei oft auf unerforschtem Terrain. Daher erarbeitet das Institut für Theoriekultur kontinuierlich neue Lösungsmöglichkeiten, um im Rückgriff auf kulturwissenschaftliche, kultursoziologische und kulturphilosophische Paradigmen methodisch fundierte Zugänge und Ansätze einer zeitgemäßen Kulturtheorie zu entwickeln.

Der Sammelband Popstrukturalismus. Obduktionen des Banalen wurde von Anselm Geserer, Kognitionswissenschaftler und Werber, gemeinsam mit den Soziologen Carlos Mayer und Sacha Szabo für das Institut für Theoriekultur kuratiert.

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