
Johanna Schellhagen macht seit fünfundzwanzig Jahren Filme über soziale Bewegungen, Streiks, Klassenkämpfe und die Klimabewegung. Dabei hat sie gemerkt, dass wir mehr tun müssen, als an den Staat zu appellieren, um uns eine Zukunft auf diesem Planeten zu sichern. Es fehlt nicht an Menschen, die bereit sind, sich zu engagieren und zu kämpfen. Was fehlt, ist eine überzeugende Strategie, die uns vereint und in die Lage versetzt, den Kapitalismus hinter uns zu lassen. Wie könnte der Übergang in eine vernünftige Gesellschaft aussehen? Wie ist eine nachhaltige Produktionsweise innerhalb der planetaren Grenzen möglich? Und wie können wir genügend materielle Macht aufbauen können, um sie durchzusetzen?
Über diese Fragen spricht Schellhagen mit Mareike Biesel vom Streik-Soli Bündnis Leipzig. Die Moderation übernimmt die Journalistin Jessica Ramczik.
Ort: Haus der Demokratie Leipzig e.V.
Bernhard-Göring-Straße 152, 04277 Leipzig