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Titel
  • Wirtschaftswunderland

    Eine Abrechnung mit der Wirtschaftspolitik von Gerhard Schröder bis heute

  • Kai Eicker-Wolf
  • Deutschland geht es gut, Industrie und Handwerk gelten als konkurrenzfähig und die Außenhandelsüberschüsse als Beleg, dass alles fabelhaft läuft. Wer die Lage so einordnet, blickt jedoch vorbei: an der Schere zwischen Arm und Reich, Abstiegsängsten oder dem Unbehagen des Auslands an der deutschen Entwicklung.

  • 2017
  • Basteln und Gestalten mit Senioren

    Ideen für kreative Begegnungsrunden

  • Sandra Köhnlein
  • Kreative Begegnungsrunden verbessern die Lebensqualität von Pflegebedürftigen in Senioreneinrichtungen. Sie ermöglichen ein Zusammentreff en, geben Senioren die Möglichkeit, sich einander anzunähern und dabei sich und andere in der gemeinsamen Tätigkeit besser kennenzulernen.

  • 2017
  • Lunaparks

    Auf den Spuren einer vergessenen Vergnügungskultur

  • Sacha Szabo
  • Lunaparks – noch Anfang des 20. Jahrhunderts weit verbreitet, sind heute aus dem Bild von Freizeit- und Vergnügungskultur verschwunden. Sacha Szabo nimmt die Leser mit auf eine spannende Entdeckungsreise zu den Ursprüngen dieser besonderen Begegnungsorte, für die – im Unterschied zu heutigen Parks – Tanzsalons, Bierhallen und Kneipen bestimmend waren und die einen festen Bestandteil urbaner Unterhaltungskultur bildeten.

  • 2017
  • Banal, trivial, phänomenal

    Spielarten des Trash

  • Jonas Nesselhauf (HG.)
    Markus Schleich (HG.)
  • Trash [træʃ], der, Substantiv, aus dem Engl. ›Müll‹, ›Abfall‹, ›Schund‹; bezeichnet in den Literatur-, Kunst- und Medienwissenschaften eine scheinbar ›minderwertige‹ Ästhetik trivial-populärer Artefakte (→ lowbrow), wobei die Grenzen zur absichtlichen Erzeugung von Trash (→ Meta-Trash) teilweise fließend verlaufen und Trash somit wiederum zu einem Schreibverfahren werden kann.

  • 2017
  • Pferde in der Geschichte

    Begleiter in der Schlacht, Nutztier, literarische Inspiration

  • Frank Jacob
  • Pferde waren lange bedeutend für die Geschichte des Menschen und wurden zu wesentlich mehr als nur zur Freizeitgestaltung genutzt. Gerade die Geschichtswissenschaft hat die Rolle von Tieren für den Lauf der Ereignisse zu lange unterschätzt.

  • 2016
  • Der Komponist Frank Zappa

    Über die Aktualität der "Neuen Musik"

  • Daniel Schröder
  • Bereits in seinem ersten Album formulierte Frank Zappa den Anspruch, ein bedeutender Komponist zu werden. Und tatsächlich sollte es ihm gelingen, nicht nur zu einer einzigartigen Musikikone aufzusteigen, sondern auch in Kompositionen für große Orchester oder dem Projekt The Yellow Shark einen unverkennbaren Stil zu entwickeln.

  • 2012
  • KBI 02 – Protestantischer Kirchenbau mit Zukunft?

  • Thomas Erne
  • Die evangelische Kirche in Deutschland verfolgt gegenwärtig ein ambitioniertes Reformprogramm. Der äußere Anlass sind Zahlen. Die vorhandenen kirchlichen Strukturen müssen an sinkende Einnahmen und abnehmende Mitglieder angepasst werden. In einer alternden Gesellschaft ist das ein Problem, das nicht nur die Kirche betrifft. Die Sozialsysteme müssen an die veränderte Altersstruktur angepasst werden.

  • 2010
  • Gefühl und Alterität I

  • Andreas Becker
  • Die Grundgefühle des Menschen sind einfach. Nur deren Ausdrucksformen wirken unendlich kompliziert. In 999 philosophischen Miniaturen unternimmt der Band den Versuch einer Darstellung von alltäglichen Gefühlsmomenten in der Gegenwart und in den Künsten. Die Miniaturen sind nicht abgeschlossen. Man soll sie diskutieren, weiterdenken, hinterfragen und ergänzen.

  • 2016
  • „Ich bin immer gern gefahren“

    Darmstädter Straßenbahnfahrer im Wandel der Zeit

  • HEAG mobilo GmbH Darmstadt (HG.)
  • Die Straßenbahn in Darmstadt verfügt über eine lange Tradition. In diesem Buch stehen erstmals die Menschen im Mittelpunkt, die die Bahnen bewegten: Von den Lokomotivführern der Dampfstraßenbahn und den ersten Wagenführern der „Elektrischen“ über die Straßenbahnfahrerinnen des 20. Jahrhunderts bis hin zu den Schienenbahnfahrern der Gegenwart.

  • 2014
  • Beat und Rock in Darmstadt 1960–1975

    Musikalische Stadtgeschichte

  • Martinus Boll
  • Die 60er- und frühen 70er-Jahre waren auch in Darmstadt die Zeit des Beat. Zahlreiche Bands lockten die hiesigen Fans in die Lokale, Tanzschulen und Jugendhäuser. Während am Anfang die Instrumente noch improvisiert waren und sich das Repertoire eng an den Vorbildern aus den USA und England orientierte, schafften manche Gruppen auch den Sprung in das professionelle Musikgeschäft.

  • 2008
  • „Zum Miteinander verdammt“

    Rhetorik in der Großen Koalition: Argumentationsgänge bei Volker Kauder und Peter Struck

  • Dorothéa Frangopoulos-Blank
  • Politische Kommunikation ist nicht nur von Sachfragen geprägt, sie muss sich auch an den Bedingungen, die Medien, Öffentlichkeit und politisches Umfeld an sie stellen, ausrichten. Dorothéa Frangopoulos-Blank betrachtet, welche Konsequenzen sich daraus für die Rhetorik der Politiker der Großen Koalition ergeben.

  • 2009
  • Why We Don’t Cardrive or Bookread, but Slavedrive and Lipread

    A Cognitive-Linguistic Approach to Verbal Compounds and Pseudo-Compounds in English

  • Angela Lamberty
  • Compounding is a highly productive word-formation pattern in the English language. In light of this, it is counterintuitive that English lacks a general word-formation rule for genuine verbal compounds and those appear to be very rare. But for what reason does verbal composition disqualify as a productive word-formation pattern in English? How are verbal pseudo-compounds processed and what does this imply about the way in which newly coined genuine verbal compounds would be processed? What are the factors that determine and influence the processing of English verbal compounds and pseudo-compounds?

  • 2014
  • „Weinen si began“

    Das Motiv der Tränen im Nibelungenlied

  • Christoph Stotmeister
  • Das Nibelungenlied, das wohl bekannteste mittelalterliche Heldenepos der deutschen Literatur, ist durchzogen von tiefemotionalen Handlungssträngen und Momenten. Eine Vielzahl dieser dramatischen Situationen ist begleitet von Tränen. Es sind oftmals bedeutende Wendepunkte, an denen Tränen fließen. Hierbei ist die Forschung eine umfangreiche Untersuchung dieser Tränen bislang schuldig geblieben, die nicht nur ein bloßes Mittel zur Emotionalisierung, sondern ein bestimmendes Leitmotiv darstellen.

  • 2011
  • Parteiprogramme

    Sprachliche Gestalt und Textgebrauch

  • Andreas Ickes
  • Warum eine Untersuchung der politischen Sprachverwendung? Das wichtigste Werkzeug in der Politik ist die Sprache, als Instrument, mit dem Meinungen artikuliert und verbreitet werden, mit dem politische und den Willen des Volkes repräsentierende Entscheidungen getroffen werden.

  • 2008
  • Heterogenesis

    Männlichkeit in deutschen Erzähltexten 1968–2000

  • Sven Glawion
  • Die Studentenbewegung und die sexuelle Revolution, der Staatssozialismus sowie die Kontroversen um die Postmoderne haben mit ihren unterschiedlichen Vorstellungen von Emanzipation die Diskurse um Geschlecht und Sexualität in Deutschland nachhaltig verändert. Welche Rolle spielten dabei heterosexuelle Männer? Wie gestaltete sich ihre Emanzipation? Was stabilisierte normative Vorstellungen von Männlichkeit?

  • 2012
  • Vom Erinnern an den Anfang

    70 Jahre Befreiung vom Faschismus – Was hat die IG Metall daraus gelernt?

  • Chaja Boebel (HG.)
    Stefan Müller (HG.)
    Ulrike Obermayr (HG.)
  • Das Buch möchte interessierte Mitglieder der IG Metall über den gewerkschaftlichen Wiederaufbau, die Gewerkschaftspolitik in der jungen Bundesrepublik und der DDR sowie über die Diskussionen informieren, die nach 1945 in der IG Metall über den nationalsozialistischen Terror, die Verfolgung und den Krieg geführt wurden.

  • 2015
  • Transnationale Identität und beruflicher Werdegang

  • Anna Thiersch
  • Immer mehr Menschen auf der ganzen Welt leben nicht dauernd nur an einem Ort. Dabei bedeutet Migration in einem Zeitalter hoch entwickelter Transport- und Kommunikationstechnologien keineswegs einen Bruch mit der Herkunftsgesellschaft. Es ist heute keine Seltenheit mehr, dass Migranten Teil verschiedener, geographisch weit voneinander entfernter Gesellschaften sind. Auf diese Weise nehmen sie sowohl auf ihr Herkunfts- als auch auf ihr Ankunftsland Einfluss und werden ihrerseits von den dort ansässigen Menschen geprägt.

  • 2008
  • Polen und der Holocaust

    Gedenkkultur und Öffentlichkeit am Beispiel des Konflikts um das Karmel-Kloster in Auschwitz

  • Marian Ehret
  • In den 1980er-Jahren gründeten polnisch-katholische Nonnen auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz ein Karmeliter-Konvent. Dagegen protestierte eine Gruppe amerikanischer Juden um den Rabbiner Avraham Weiss mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen. Der in der Folge ausgetragene Konflikt zwischen polnischer und jüdischer Erinnerung an den Holocaust fand ein globales Medienecho.

  • 2009
  • Hier sind wir!

    Junge feministische Sozialpädago­ginnen und ihre Aufforderung zu einem Dialog der Generationen

  • Linda Kagerbauer
  • „Hier sind wir!“ Ein Titel, der Lust macht auf die Perspektive einer jungen Feministin, der auch zu gemeinsamen Dialogen einladen will und Einsichten in die historische Entwicklung eines feministischen Berufsverständnisses im Rahmen der ersten und zweiten deutschen Frauenbewegung gewährt.

  • 2008
  • Die gescheiterte Bahnreform

    Ursachen – Folgen – Alternativen

  • Maximilian Meyer
  • Die Schlagzeilen des Jahres 2010 machten den Zustand der Deutschen Bahn AG drastisch sichtbar: Zusammenbruch des S-Bahnverkehrs in Berlin, Konstruktionsmängel in mehreren Fahrzeugbaureihen, hunderte Zugausfälle in Sommer und Winter. Einen Hinweis auf die politischen Entscheidungen, die zu diesem Zustand der Bahn geführt haben, sucht man in der Berichterstattung aber meist vergebens.

  • 2011
  • Denkfehler Wachstum

  • Werner Brinker
  • „Wohlstand braucht Wachstum“ – so lautet das ständig wiederholte Mantra unserer Wirtschaftspolitik. Ohne Wachstum drohen leere Kassen, ist der Sozialstaat gefährdet, kann es keinen Wohlstand geben. Aber Wachstum zerstört unsere Lebensgrundlagen, gefährdet den sozialen Frieden, verschärft die globale Armut und ist gar die Ursache für Kriege. Ein unentwirrbares Knäuel wechselseitiger Abhängigkeiten?

  • 2011
  • Bildung im Zeichen der Ökonomisierung

    Der Bologna-Prozess und seine Auswirkungen auf die Erziehungswissenschaft

  • Lena Becker
  • Zehn Jahre Bologna-Prozess: An die Stelle des humboldtschen Bildungsideals tritt die strikte Ausrichtung des Individuums an Markterfordernissen, wie sie im Schlüsselbegriff der employability gefordert wird. Für die Erziehungswissenschaft gehört das Verhältnis von Studium und Beruf zu den Kernthemen. Ist sie deshalb in besonderer Weise von den drastischen Änderungen in den Geistes- und Sozialwissenschaften betroffen?

  • 2012
  • Werbeopfer Frau?

    Beeinflussung weiblicher Körperwahrnehmung durch die Schönheitsideale der Werbung

  • Maria-Lena Gläßel
  • Werbung. Jeden Tag, überall. Und meist lächeln uns wunderschöne Frauen entgegen, um ein beliebiges Produkt zu verkaufen. Dienen diese Schönheitsideale auf Werbebildern als Wegweiser, als Vorbild für Frauen? Wie beeinflussen sie die Emotionen der Betrachterinnen und welche Rolle spielt dabei die heute nicht mehr wegzudenkende Bildmanipulation bei Werbebildern?

  • 2010
  • Welten im Untergrund

    Das Motiv der U-Bahn im Film

  • Sebastian Bauer
  • Die U-Bahn taucht immer dann auf, wenn das Kino in den Großstadt-Untergrund abtaucht. Sie markiert einen dramaturgischen Knotenpunkt im urbanen Netz, von dem aus die filmischen Geschichten in Bewegung geraten, entscheidende Wendungen vollziehen oder zum Stillstand gelangen. Vordergründig wird die U-Bahn dabei als funktionaler Transit-Ort inszeniert und wahrgenommen. Bei genauerem Hinsehen verfügt sie jedoch über spezifische Qualitäten, die den Vorstellungen einer modernen Welt zuwider laufen: Die U-Bahn wird zu einem geradezu mythischen Raum.

  • 2013
  • Spielergemeinschaften der nächsten Generation

    Formen und Strategien der Communitybildung durch "NextGen"-Spielkonsolen am Beispiel der Playstation 3

  • Benedikt Porzelt
  • Computergames sind keine bloße Spielerei mehr. Für die Nutzer stellen sie eine Möglichkeit des sozialen Anschlusses und für die Hersteller einen lukrativen Milliardenmarkt dar. Gerade in Spielercommunities macht sich eine immer stärkere Verbindung dieser beiden Positionen bemerkbar. Doch wie funktionieren die Strategien der Communitybildung und welche unterschiedlichen Konsequenzen können die Spielergemeinschaften für Produzenten und Konsumenten haben?

  • 2010
  • Gestörter Film

    Wes Cravens "A Nightmare on Elm Street"

  • Katharina Rein
  • Wes Cravens A Nightmare on Elm Street (1984) genießt heute mehr denn je Kultstatus. Allein der Gedanke an seine Hauptfigur Freddy Krueger jagt noch immer vielen Zuschauern einen Schauer über den Rücken – und zaubert eingeweihten Slasher-Fans ein Grinsen ins Gesicht.

  • 2012
  • Formen des Archivbildes

    Historisches Bewusstsein im zeitgenössischen Spielfilm

  • Anett Müller
  • YouTube und andere Videoplattformen üben massiven Einfluss auf unser kollektives Gedächtnis aus. Im Zuge der steigenden Bedeutung dieser Archive des Internetzeitalters haben auch spektakuläre Spielfilmproduktionen Hochkonjunktur, die auf Archivbilder von markanten historischen Ereignissen zurückgreifen.

  • 2010
  • Dokumentieren ohne Unterlass

    Ostdeutsche Film- und Lebensgeschichte in Winfried Junges "Die Kinder von Golzow"

  • René Lori
  • Kurz nach dem Mauerbau 1961 wird eine Gruppe von Kindern in einem kleinen Ort im Oderbruch eingeschult. Das Besondere: Ihr Leben wird von da an auf Zelluloid festgehalten. Als „Kinder von Golzow“ erlangen sie über die Grenzen der DDR hinaus Berühmtheit. Inzwischen breiten über 20 Filme fast fünf Jahrzehnte Leben auf der Leinwand aus.

  • 2008
  • „Die Wirklichkeit, nur stilisiert“

    Die Filme des Ulrich Seidl

  • Florian Lamp
  • Ulrich Seidl eilt der Ruf voraus, ein „Enfant Terrible“ des Dokumentarfilms zu sein – ein Regisseur, der die Wirklichkeit so lange manipuliert, bis sie in sein Bild von Wirklichkeit passt und damit zur „Wirklichkeit, nur inszeniert“ wird. Aber ist die Wirklichkeit als solche nicht schon an und für sich ein Konstrukt?

  • 2009
  • Die Spielflime von Ken Loach

    Perspektive eines realistischen Kinos

  • Jong Uk Yun
  • Jong Uk Yun zeigt die thematische und stilistische Charakteristik der Spielfilme von Ken Loach von UP THE JUNCTION (1965) bis THE WIND THAT SHAKES THE BARLEY (2006) unter der Berücksichtigung der gesellschaftlichen und medialen Kontexte von Großbritannien auf.

  • 2010
  • Im Bild bleiben

    Perspektiven für eine moderne Medienwissenschaft

  • Monika Weiß (HG.)
    Sven Stollfuß (HG.)
  • Die Methoden veraltet, die Konzepte unzureichend, die Gegenstände nebulös. In den Augen ihrer Kritiker ist die Medienwissenschaft den aktuellen Anforderungen, die durch die „Neuen Medien“ nochmals gestiegen sind, nicht gewachsen. Die jüngsten Debatten haben es deutlich zutage gefördert: Die Medienwissenschaft teilt nicht nur die Krisensymptome ihrer Nachbarfächer, sondern leidet zudem unter spezifischen Strukturproblemen. Ist die junge, einst so erfolgversprechende Disziplin etwa schon vorzeitig gescheitert?

  • 2012
  • Kim Ki-Duk

    Barbar oder Sündenbock?

  • Jeong Seong-Il (HG.)
  • Kim Ki-Duk hat das koreanische Kino revolutioniert. Während seine Filme wie zuletzt Pieta (2012) auf internationalen Festivals gefeiert werden, ist der aus einfachen Verhältnissen stammende Autodidakt in seiner Heimat höchst umstritten. Vielen Koreanern gelten seine Werke als Ausgeburten eines sadistischen Wilden und nur wenige erkennen in ihnen die Abgründe ihres Landes und dessen Geschichte.

  • 2013
  • Der Vorspann als Bedeutungsträger

    Zu einer zentralen Strategie zeitgenössischer Fernsehserien

  • Eric Buhse
  • Stirbt der Serienvorspann aus? Noch Mitte der 2000er Jahre legten vielbeachtete Serien wie Lost und Heroes mit ihren extrem kurzen Vorspannsequenzen diesen Schluss nahe. Doch inzwischen scheint der Vorspann mehr denn je als televisuelle Kunstform verstanden zu werden. Experimentelle Vorspänne wie die der Serien True Blood, Game of Thrones oder Mad Men stellen einen integralen Bestandteil heutiger Popkultur dar.

  • 2014
  • Dawn of an Evil Millennium

    Horror/Kultur im neuen Jahrtausend

  • Jörg van Bebber (HG.)
  • Amokläufe, Terroranschläge, Vergeltungskriege, Umweltkatastrophen und globale Seuchen: Seit Beginn des neuen Jahrtausends scheint ein Schreckensszenario das nächste zu jagen. In der Alltagsberichterstattung der omnipräsenten Massenmedien werden diese grauenvollen Ereignisse zu einer apokalyptischen Horrorgeschichte umgedeutet und ein Klima der Angst erzeugt.

  • 2011
  • Erzählen in einer anderen Dimension

    Zeitdehnung und Zeitraffung im Spielfilm

  • Andreas Becker (HG.)
  • Beschleunigungen, Zeitlupen, Absencen: Verschiedenste Formen der Zeitdehnung und Zeitraffung sind charakteristische Merkmale des aktuellen Kinos. Seit den 1960er Jahren werden im Film immer kühnere Expeditionen in neue Zeitdimensionen gewagt. Dabei ist der zunehmende Einsatz dieser Stilmittel keineswegs eine Modeerscheinung, sondern der filmästhetische Ausdruck des vielschichtigen menschlichen Zeitempfindens. Unsere täglichen »Zeitreisen«, Erinnerungen, Absencen und Irritationen werden durch sie thematisiert und sinnlich erfahrbar gemacht.

  • 2012
  • Cyborgian Images

    The Moving Image between Apparatus and Body

  • Lars C. Grabbe (HG.)
    Patrick Rupert-Kruse (HG.)
    Norbert M. Schmitz (HG.)
  • One of the big myths and metaphors of the postmodern age is the Cyborg, which includes a large amount of different meanings. The Cyborg often expresses the transformation and extension of the body and exemplifies a postmodern range of technical determinism and human comprehension. In this perspective the Cyborg is no longer a concept of science fiction, technical apocalypse or cyberpunk, but more a construct that highlights the relation of modern media technologies within our every day culture; as well as the body and mind of spectators and users of these media systems.

  • 2015
  • Strukturwandel in Hessen gestalten

    Herausforderungen in Industrie und Dienstleistungen

  • Liv Dizinger (HG.)
    Kai Eicker-Wolf (HG.)
  • Der tiefgreifende Wandel von Industrie- und Dienstleistungssektor setzt die Beschäftigten in Deutschland zusehends unter Druck. Dabei stellt sich immer wieder die Frage, wie eine zukunftsfähige Dienstleistungs- und Industriepolitik aussehen sollte, die notwendige Innovationen mit Nachhaltigkeit, fairen Löhnen, sozialen Beschäftigungsbedingungen und Mitbestimmung in Einklang bringt.

  • 2016
  • Hessen vorne?

    Zu den Herausforderungen der Landespolitik in Hessen

  • Kai Eicker-Wolf (HG.)
    Stefan Körzell (HG.)
  • Anlässlich der im Herbst 2013 anstehenden Landtagswahl nimmt sich Hessen vorne? der zahlreichen Herausforderungen und akuten Probleme Hessens an. In Beiträgen zur Finanz-, Wirtschafts- und Sozialpolitik werden die politischen Maßnahmen der Landesregierung kritisch hinterfragt und alternative Konzepte diskutiert.

  • 2013
  • Der Narr als Epochenmotiv und metatheatrale Reflexionsfigur bei Shakespeare

    "I am indeed not her fool, but her corrupter of words"

  • Iris Oberth
  • Vom karnevalesken Außenseiter zum scharfsinnigen corrupter of words – der Narr als eine zentrale Reflexionsinstanz der Frühen Neuzeit und ihrer (Welt-)Bühne: Die Studie untersucht zum einen den Narren als Epochenmotiv, als eine in dieser und für diese Zeit besonders signifikante Gestalt. Zum anderen erschließt sie eine Bedeutung und Funktion als Figur metatheatraler Reflexion in einem exemplarischen Werk der Zeit, bei Shakespeare.

  • 2015
  • Der Weg zu „Geist und Kunst“

    Thomas Mann und sein Frühwerk unter dem Blickwinkel der Feldtheorie Pierre Bourdieus

  • Marius Nied
  • Durch den Erfolg der 1903 erschienenen Volksausgabe von Buddenbrooks eröffnet sich dem jungen Thomas Mann die Möglichkeit, die prestigeträchtige Position des „deutschen Nationalschriftstellers“ einzunehmen. Marius Nied untersucht in diesem Buch, mit welchen Mitteln Mann dies durchzusetzen versucht und inwiefern er darin erfolgreich ist.

  • 2010
  • Schriftstellerische Autopoiesis

    Beiträge zur literarischen Selbstreferenzialität

  • Jacek Rzeszotnik (HG.)
  • Jacek Rzeszotnik versammelt im vorliegenden Band Beiträge zum internationalen Projekt „Schriftstellerische Autopoiesis“ von Germanistinnen und Germanisten aus Deutschland, Polen, der Schweiz und Slowenien. In ihren Aufsätzen erörtern sie Teilbereiche des autopoietischen Impetus im selbstreferenziellen Schreiben ausgewählter deutschsprachiger Autoren und Philosophen des ausgehenden 19. und des 20. Jahrhunderts.

  • 2011
  • Japan – Europa

    Wechselwirkungen zwischen den Kulturen im Film und den darstellenden Künsten

  • Kayo Adachi-Rabe (HG.)
    Andreas Becker (HG.)
    Florian Mundhenke (HG.)
  • Von seinen Anfängen her war der Film ein globales Medium. Die hier versammelten Beiträge untersuchen die vom filmischen Medium ganz wesentlich geprägte kulturelle Globalisierung am Beispiel der Wechselwirkung zwischen der japanischen und der europäischen Film- und Bildkultur.

  • 2010
  • Creative Crowds

    Perspektiven der Fanforschung im deutschsprachigen Raum

  • Vera Cuntz-Leng (HG.)
  • Die Vorstellungen von Fans als hysterischen Teenies, aggressiven Hooligans oder nerdigen Einzelgängern haben sich drastisch gewandelt. Wurden Trekkies, Live-Rollenspieler oder Gothics vor einigen Jahren noch kritisch beäugt, debattiert heute jeder über die Hobbit-Filme oder die neue Sherlock-Staffel und kann sein Ramones-Shirt beim Discounter kaufen.

  • 2014
  • Schwarzbuch Vergabe

    Wie die öffentliche Hand in Hessen Lohndumping betreibt

  • Christian Axnick
    Liv Dizinger
    Kai Eicker-Wolf
  • Das Schwarzbuch beschreibt die Folgen, sei es an öffentlichen Baustellen, in der Forstwirtschaft, oder im öffentlichen Personennahverkehr. Das Ergebnis: In Hessen fördert die öffentliche Hand Lohndumping, Armutslöhne und schlimmste Formen der Ausbeutung, die an frühkapitalistische Verhältnisse erinnern.

  • 2013
  • Anfeindungen

    Carl Schmitts "Begriff des Politischen" aus Perspektive der Systemtheorie Niklas Luhmanns

  • Nicklas Baschek
  • Wer unterscheidet bei Schmitt zwischen Freund und Feind? Und aus welchen Gründen wird jemand zum Feind?

  • 2010
  • Alsberg im Hinterspessart, 1814–1867

    Mikrohistorische Fallstudie eines bayerischen Bergdorfes

  • Florian Betz
  • Alsberg im Hinterspessart, 1814–1867 – ein entlegenes bayerisches Bergdorf zur Zeit des Deutschen Bundes, einer Epoche tiefgreifender Umwälzungen. Was lässt sich darüber berichten, wie lässt sich darüber berichten? In welchem Verhältnis stehen Mikro- und Makrogeschichte?

  • Bildverstehen

    Spielarten und Ausprägungen der Verarbeitung multimodaler Bildmedien

  • Lars C. Grabbe (HG.)
    Patrick Rupert-Kruse (HG.)
    Norbert M. Schmitz (HG.)
  • In der menschlichen Wahrnehmung, Verarbeitung und Speicherung bewegter (interaktiver) Bildtypen spielen die Systeme des Mentalen und Leiblichen eine zentrale Rolle: Wir entschlüsseln Zeichen und Symbole, verstehen und erleben multimodale Artefakte, lassen uns vom Realismus digitaler Bilder überrumpeln oder koppeln uns mental und motorisch mit Filmen oder Computerspielen.

  • 2017
  • Cinema Goes Pop

    Populärkultur in den Filmen Cameron Crowes

  • Patrick Hilpisch
  • Musik in Crowes Filmen ist immer mehr als ein „soundtrack with pictures“ und der Bezug auf Film, Fernsehen oder andere Bereiche populärer Kultur alles andere als willkürlich. Wie lässt sich die Größe „Popkultur“ bestimmen? Welche Bedeutung, welche Macht wird ihr zugeschrieben? Auf welche Weise nutzt sie Cameron Crowe für seine Filme? Wie setzt er seine Soundtracks ein? Wie bindet er popkulturelle Zitate und Referenzen in seine Geschichten bzw. seine filmischen Texte ein? Und welche Ziele verfolgt der ehemalige Musikjournalist mit diesen Strategien?

  • Cover_Stoppe
  • Unterwegs zu neuen Welten

  • Sebastian Stoppe
  • In den fast fünf Jahrzehnten, die seit der Ausstrahlung der Originalserie vergangen sind, hat sich Star Trek zu einem der bekanntesten popkulturellen Phänomene überhaupt entwickelt. Captain Kirk oder Mr. Spock, Captain Picard oder der Androide Data haben längst Kultstatus erreicht und Technologien wie das Beamen oder der Warp-Antrieb befeuern noch immer die Phantasien von Millionen. Keine Frage: Star Trek gilt als Inbegriff von Science Fiction.

  • 2014
  • Multimodale Bilder

    Zur synkretistischen Struktur des Filmischen

  • Lars C. Grabbe (HG.)
    Patrick Rupert-Kruse (HG.)
    Norbert M. Schmitz (HG.)
  • Von einer Entschlüsselung der strukturellen Besonderheiten des Films ist die Forschung noch immer weit entfernt. Zwar wurde bereits früh erkannt, dass die ’siebente Kunst‘ Elemente verschiedener Medien in sich vereint, mehrere Sinne gleichzeitig anspricht und ihre Bild- und Tonebene einander wechselseitig beeinflussen. Eine konsequent verfolgte Methode, die der Vielschichtigkeit des filmischen Repräsentationssystems gerecht wird, wurde bislang jedoch nicht entwickelt.

  • 2013
  • Bildkörper

    Zum Verhältnis von Bildtechnologien und Embodiment

  • Lars C. Grabbe (HG.)
    Patrick Rupert-Kruse (HG.)
    Norbert M. Schmitz (HG.)
  • Im internationalen philosophischen und kognitionspsychologischen Diskurs erleben Überlegungen zum Embodiment momentan einen nie dagewesenen Aufschwung. Daher verwundert es nicht, dass auch im Kontext aktueller Entwicklungen der digitalen und immersiven Medientechnologien die Rolle des Leibes sowohl im theoretischen als auch im anwendungsorientierten Bereich mit neuer Verve betont wird.

  • 2016
  • Human-Computer Interaction

    Kulturanthropologische Perspektiven auf Interfaces

  • Julie Woletz
  • Der vorliegende Band vereint erstmals die verstreute, überwiegend aus Technologie und Design stammende Forschung zu Interfaces und Human-Computer Interaction mit einer Analyse geeigneter Kommunikations- und Interaktionsmodelle.  Er bietet eine Systematisierung im Sinne von dezidiert interdisziplinär angelegten, aber medientheoretisch und kulturanthropologisch fokussierten »Interface Studies«.

  • 2016
  • Bedingungsloses Grundeinkommen

    Sozialromantik oder Zukunft des Sozialstaats?

  • Nils Adamo
  • Immer weniger Menschen erzielen durch Erwerbsarbeit ein existenzsicherndes Einkommen. Eine der zentralen politischen Fragen der letzten Jahre ist daher: Wie lassen sich unter den Bedingungen schrumpfender Verteilungszuwächse noch soziale Gerechtigkeit und gesellschaftliche Teilhabe organisieren? Als Lösungsmöglichkeit rückt das Konzept eines bedingungslosen Grundeinkommens immer mehr in den Blickpunkt der kontrovers geführten Debatte um die Zukunft der sozialen Sicherungssysteme.

  • 2012